Alexander Weber (Axlek) entwickelt eigene App

Reisebilder sind der Online-Hit

Alexander Weber aka. Axlek ist als Influencer in mehreren sozialen Netzwerken unterwegs. Mittlerweile hat der 21-jährige Spenger etwa 50.000 Follower, also Menschen, die ihm auf seinen Internet-Plattformen folgen und sich seine Inhalte anschauen. Foto: Alexander Weber

Von Daniela Dembert

Spenge (WB). Spiegelreflex, kleine Actioncam oder zumindest die Linse am Smartphone; die Kamera ist Alexander Webers ständiger Begleiter. Der Spenger füttert täglich seine Accounts bei Snapchat und Instagram.

Facebook, Musical.ly und der eigene YouTube-Kanal werden ein- bis zweimal wöchentlich mit aktuellen Inhalten bestückt. Etwa 50.000 Menschen erreicht der 21-Jährige mit seinen Posts in den sozialen Netzwerken. »Das ist ein recht zeitaufwändiges Hobby geworden«, gesteht Alexander Weber, der unter Axlek und AxlekTV im Netz zu finden ist. In seinen Videos berät der Hobbyblogger seine Follower unter anderem in Sachen eigene Internet-Präsenz.

Wie gelingen Videos besser? Was ist beim Schneiden zu beachten? Lifestyle-Blogs und Musical.lys, kurze Videos zu Musik, sind eine weitere Schiene, auf der Axlek seine Fans bedient. »Meine Follower sind hauptsächlich weiblich und zwischen 13 und 18 Jahren alt. Ich mache Videos zu zwischenmenschlichen Themen, die Jugendliche in dem Alter beschäftigen. Außerdem poste ich sehr gern Reisebilder«, erklärt der ehemalige Schüler des Widukind-Gymnasiums Enger (WGE).

Die Socialmedia-Welt ist schnelllebig, feiert ihre Helden nur, solange sie präsent sind. Deshalb arbeitet Axlek immer fleißig vor: Fotos werden auf Reisen reichlich geschossen und häppchenweise gepostet, Ideen zu Themen für ein neues YouTube-Video stichwortartig notiert. Was zählt, ist allerdings weniger der sachliche Inhalt seiner Posts und Videos als vielmehr die persönliche Note, weiß der Influencer.

»Wenn jemand anderes meinen YouTube-Kanal übernehmen und genau das Gleiche machen würde, wäre das trotzdem keine Erfolgsgarantie«, ist sich Alexander Weber sicher und erklärt: »Das Ganze funktioniert sehr personenbezogen. Man muss Nähe zu seinen Followern schaffen.« Privates und Alltägliches zu posten, sei dabei ebenso wichtig wie Bilder von Highlights und außergewöhnlichen Orten. »Ich trete auch viel in Interaktion, frage meine Community nach ihrer Meinung und eigenen Erlebnissen«, verrät der Blogger.

Enger Kontakt zur Community

Seit 2014 ist Alexander Weber in den sozialen Netzwerken sehr präsent, allein bei Instagram folgen ihm rund 35.000 Interessierte. Seit Kurzem gehört auch eine eigene App zu den zu fütternden Medien. »In der App geht es viel um Exclusiv-Contents, Inhalte, die es über die anderen Kanäle nicht gibt. Sonst hätte sie für den User keinen Mehrwert. Sie dient einem engeren Networking meiner Community. Follower können auch untereinander kommunizieren, können Bilder, Sprach- oder Textnachrichten und Videos schicken«, erklärt Axlek.

Ob er damit Geld macht? »Nicht wirklich. Ich könnte sicher offensiver auf Suche nach Werbepartnern gehen. Böte sich die Möglichkeit, damit meinen Lebensunterhalt zu verdienen, würde ich das tun, will aber die Community auch nicht ständig mit Werbung nerven« sagt Weber. Fotografie und Filmen seien einfach sein Steckenpferd, deshalb habe er sich auch eine gute Ausrüstung zugelegt.

Bevor er sich ans Abitur gemacht hat, jobbte Weber einige Monate in einem Fotostudio. Jetzt strebt er ein Studium im Bereich Medien oder Marketing an.

Mehr von Alexander Weber:

@axlek — http://axlek.de

Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Herford/Spenge/3092291-Alexander-Weber-aus-Spenge-entwickelt-eigene-App-fuers-Internet-Reisebilder-sind-der-Online-Hit

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